Bonität

Die Bonität ist die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers und wird vor der Genehmigung eines Darlehens vom Kreditgeber eindringlich geprüft. Die Bonität beschreibt, wie zahlungsfähig der Kreditnehmer ist und in welchem Rahmen es ihm in der Zukunft möglich sein wird, finanziellen Forderungen nachzukommen. Die Prüfung der Bonität dient nicht nur dem Kreditgeber als Absicherung zur Rückerstattung seines Kredits, sondern auch dem Kreditnehmer zur Einschätzung seiner finanziellen Rückzahlungsmöglichkeiten. Bei der Prüfung wird zwischen der persönlichen Bonität und der wirtschaftlichen Bonität unterschieden. Die persönliche Bonität steht für den Willen und die Zuverlässigkeit des Kreditnehmers, die fälligen Kreditraten zu begleichen.
Der Gute Wille alleine reicht aber natürlich zur Genehmigung eines Kredits nicht aus. Ebenso müssen die finanziellen Möglichkeit der Begleichung der finanziellen Verpflichtungen gegeben sein. Hierfür wird die wirtschaftliche Bonität des Schuldners festgestellt. Wie groß die Prüfung der Bonität ausfällt hängt unter anderem von der Höhe des Kredits ab und von weiteren Kreditsicherheiten, die ein Kreditnehmer mit einbringt. Bei einem Anschaffungskredit im niedrigen vierstelligen Bereich wird die Prüfung deutlich geringer ausfallen, als beispielsweise bei der Vergabe eines Baukredits im sechsstelligen Bereich. Bei der Bonität wird häufig die Schufa zu Rate gezogen. Sie führt Buch über bereits bestehende Kredite des Kreditgebers, oder nicht geleistete Zahlungen aus der Vergangenheit.